Neue Einreisebestimmungen für Europa ab 2025 durch ETIAS und ETA

Neue Reisegenehmigung für Europa: Was sich 2025 und darüber hinaus ändert

Wer außergewöhnliche Unterkünfte in Europa erleben will – sei es ein Baumhaus in der Toskana, ein historisches Schloss in Irland oder ein Iglu-Hotel in Finnland – sollte sich bald auf neue Einreisebestimmungen einstellen. Denn künftig benötigen Reisende aus bestimmten Ländern eine zusätzliche elektronische Reisegenehmigung, bevor sie eine dieser einzigartigen Übernachtungsmöglichkeiten genießen können.

Mit der Einführung des sogenannten ETIAS-Systems (European Travel Information and Authorisation System) wird das Reisen in Schengen-Staaten zwar weiterhin visumfrei möglich sein, es kommt jedoch eine bürokratische Hürde hinzu. Auch Großbritannien führt mit dem ETA (Electronic Travel Authorisation) ein ähnliches System ein. Beide Maßnahmen zielen darauf ab, die Grenzsicherheit zu erhöhen. Doch was bedeutet das für Touristen und insbesondere für indische Reisende, die sich für außergewöhnliche Unterkünfte interessieren?

Laut der Quelle KQED News werden diese Änderungen bereits konkrete Auswirkungen auf Reiseplanungen ab 2025 haben. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, was Sie jetzt wissen müssen.

Wichtige Neuerungen beim Reisen nach Europa

Die europäische Reiselandschaft verändert sich – und das betrifft nicht nur Transport oder Unterkünfte, sondern vor allem die Einreiseformalitäten. Hier die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • ETIAS-Start: Frühestens ab Mitte 2025 (nun offiziell auf 2026 verschoben)
  • Betroffene Länder: Fast 60 visumfreie Länder, darunter auch Indien
  • Kosten: 7 Euro pro Person (kostenfrei für unter 18-Jährige und über 70-Jährige)
  • Gültigkeit: 3 Jahre oder bis zum Ablauf des Reisepasses
  • Wo nötig: Einreise in alle 27 Schengen-Staaten

Nach erfolgreicher Online-Bewerbung wird die Genehmigung fast sofort erteilt – in 95 % der Fälle innerhalb von Minuten. Es können jedoch auch weiterführende Prüfungen erforderlich sein, die bis zu vier Wochen dauern können.

Großbritannien führt eigenes ETA-System ein

Auch das Vereinigte Königreich hat ein paralleles System eingeführt. Seit dem 8. Januar 2024 müssen sich Reisende aus bestimmten Ländern, darunter Golfstaaten sowie Jordanien, über das British ETA bewilligen lassen. Weitere Länder, darunter Indien, könnten in naher Zukunft hinzukommen.

Besonders relevant ist dies für Reisende mit außergewöhnlichen Unterkunftswünschen in ländlichen Gegenden Schottlands oder an der walisischen Küste, die auch außerhalb touristischer Ballungsräume liegen. Der Zugang zu solchen abgelegenen Orten setzt verlässliche Planung voraus – insbesondere, wenn neue Einreiseformalitäten berücksichtigt werden müssen.

Zusätzliche Informationen: Was sagen andere Quellen?

Nach Informationen der EU-Kommission (europa.eu) ist ETIAS kein Visum, sondern eine Sicherheitsprüfung für visumbefreite Drittstaaten. Über 1,4 Milliarden Menschen weltweit werden betroffen sein. Es dient vor allem der:

  • Frühzeitigen Bedrohungsbewertung – durch Abgleich mit Datenbanken wie Europol und Interpol
  • Grenzentlastung – durch Vorprüfung vor dem eigentlichen Grenzübertritt
  • Erhöhung der Sicherheit – insbesondere in Hinblick auf Terrorismus und grenzüberschreitende Kriminalität

Auch Experten des Center for Strategic and International Studies (CSIS) betonen, dass solche Systeme vor allem dazu dienen, Risiken präventiv einzudämmen – was allerdings auch bedeutet, dass spontane Reisen erschwert werden könnten.

Was bedeutet das konkret für indische Reisende?

Indien zählt zurzeit nicht zu den visumbefreiten Ländern. Dennoch ist das Thema relevant, weil viele Inderinnen und Inder mit Zweitpässen aus z. B. Kanada oder Australien reisen, wo visumfreies Reisen bisher möglich war. Auch für Investoren, Expats und digitale Nomadinnen kann sich das Verfahren auf Reiseentscheidungen und Aufenthaltsdauer auswirken.

Gerade für den wachsenden Tourismussektor im Bereich “Luxury & Unusual Accommodations” – etwa Glamping-Resorts, Unterwasserhotels oder kunstvolle Tiny Houses – kann die zusätzliche Bürokratie ein Hemmnis darstellen. Gefragt ist daher:

  • Frühzeitige Informationsbeschaffung
  • Digitale Vorbereitung der Dokumente
  • Eventuell Zusammenarbeit mit Reiseagenturen

Besonders bei Hochzeitsreisen, Erlebnisreisen oder längeren Workation-Aufenthalten in Europa ist es essenziell, bürokratische Auflagen frühzeitig im Blick zu haben.

Praktische Hinweise und Tipps zur Reiseplanung

Wer vorhat, 2025 oder 2026 nach Europa zu reisen, sollte folgende Punkte beachten:

  • Planung: Vorzugsweise mindestens 30 Tage vor Reisebeginn ETIAS/ETA beantragen
  • Integration in Buchung: Einige Reiseplattformen integrieren bereits automatische Hinweise zur ETIAS-Pflicht
  • Aktualität: Relevante Informationen regelmäßig auf der offiziellen EU-Seite prüfen
  • Bewusstsein: Auch Reiseziele mit außergewöhnlicher Unterkunft benötigen konforme Einreise

Die Nutzung innovativer Touristenziele in Europa wird weiterhin möglich sein – aber künftig mit mehr Planung im Vorfeld.

Zusammenfassung: Was Sie jetzt wissen müssen

  • Ab 2026 wird für Reisen in den Schengenraum eine elektronische Reisegenehmigung (ETIAS) erforderlich sein.
  • Großbritannien führt unabhängig davon seit Januar 2024 das ETA-System ein – weitere Ländergruppen folgen.
  • Die Bewerbung erfolgt online, meist innerhalb von Minuten, manchmal aber mit Verzögerungen.
  • Der Preis: 7 €; gültig für drei Jahre oder bis zum Ablauf des Passes.
  • Gerade wer außergewöhnliche Unterkünfte oder längere Aufenthalte plant, sollte die Genehmigung frühzeitig einholen.

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Quelle: KQED News

Der von den ???

Der von den ???

Leidenschaftlich gerne reise ich, am liebsten an außergewöhnlichen Orte wie z.B. nach Island. Meine Inspirationen für die Texte beruhen meistens auf eigenen Erfahrungen

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